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Multiples MyelomFunktionelle Heilung kommt in den Blick

19.01.2026Ausgabe 1/20261min. Lesedauer

Als Late-breaking-Abstract vorgestellt wurden Daten der Phase-III-Studie MajesTEC-3, in der sich unter der Kombination als Teclistamab und Daratumumab bei Erkrankten mit RRMM eine beeindruckende und zugleich anhaltende Wirksamkeit zeigte [1].

Patientinnen und Patienten mit RRMM, die eine Kombination aus Teclistamab, einem bispezifischen monoklonalen Antikörper, und Daratumumab, einem gegen CD38-gerichteten monoklonalen Antikörper, erhielten, hatten nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von fast drei Jahren eine um 83% höhere Wahrscheinlichkeit, ohne Krankheitsprogression zu überleben, als diejenigen, die Standard-Zweitlinientherapien erhielten (DPd oder DVd; HR 0,17; 95%-KI 0,12–0,23; p<0,0001). In die Studie eingeschlossen wurden Patientinnen und Patienten mit RRMM, die eine bis maximal drei Vortherapien erhalten hatten [1].

„Wir waren von den Wirksamkeitsdaten überrascht, da wir einen so großen Nutzen nicht erwartet hatten“, sagte die leitende Studienautorin Prof. Dr. María-Victoria Mateos von der Universität Salamanca/Spanien. „Dies sind die besten Daten, die wir beim RRMM je gesehen haben“.

Die Plateaubildung beim PFS nach neun Monate lege zudem das Potenzial der Therapie für eine funktionelle Heilung nahe, so die Hämatologin.

Weiterführender Hinweis
  • [1] Mateos MV et al. Phase 3 randomized study of teclistamab plus daratumumab versus investigator’s choice of daratumumab and dexamethasone with either pomalidomide or Bortezomib (DPd/DVd) in patients (Pts) with relapsed refractory multiple myeloma (RRMM): Results of majestec-3. Blood 2025; 146 (Suppl 2): LBA–6. doi.org/10.1182/blood-2025-LBA-6

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